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Liebe

"Die erste Erfahrung wenn wir ins Leben treten, ist das Erleben von Liebe die eine Mutter schenkt wenn sie uns zur Brust nimmt und umarmt. Wir werden geboren mit Liebe. Warum ist es so schwierig diese Liebe später nicht aufrecht zu halten? Warum ist es nicht möglich, wenn wir jemand anderen betrachten, uns daran zu erinnern dass sie oder er auch geboren und geliebt wurden?"

(Manfred Max-Neef)

Ersehnt, umworben, gepriesen

Die Liebe ist das am meisten ersehnte, umworbene, gepriesene und besungene menschliche Gefühl. Für den Sozialwissenschaftler und Psychotherapeut Erich Fromm ist sie das tiefste, realste Bedürfnis jedes Menschen. Auch der Ökonom Martin Max-Neef bezeichnet die Liebe als eines der generellen, allen Menschen gemeinsamen Bedürfnisse. Wir kennen viele „Arten“ der Liebe: Nächstenliebe, Liebe zu Gott, Selbstliebe, Geschwisterliebe, Partnerliebe, Liebe zwischen Eltern und Kindern, Tierliebe, Liebe zur Natur, Freiheitsliebe. Darin spiegeln sich die vielfältigen sozialen Beziehungen der Menschen zu ihrer Umwelt.

Liebe ist aber auch sozial und kulturell konstruiert. Sie ist von den jeweiligen gesellschaftlichen und zeitlichen Verhältnissen abhängig. Sie ist mit Herrschaft und Macht verbunden. Wer bestimmt, welche Liebe erlaubt ist, welche verfolgt oder bestraft, welche favorisiert und staatlich legitimiert oder ignoriert wird?

Arbeitsblätter

Links

Download

Kapitel "Liebe/Love" herunterladen: AWN_DossPed_DE_Love.pdf

Fragebogen für Schüler zum Thema "Liebe/Love" herunterladen: DE_Students_04_Love.pdf