Survive
Zum baren Überleben braucht der Mensch Wasser, Essen, Kleider und ein Dach über dem Kopf. Leider lässt sich die Weltbevölkerung weder durch bodenständiges Sammeln und Jagen noch durch einsames Angeln ernähren – längst hängt alles von einem globalen industriellen Versorgungsapparat ab. Folgen daraus zwingend leer gefischte und steigende Ozeane?
Die Arche Noah, die der Menschheit das Überleben erlauben soll, ist diesmal eine Rakete. Sie ist startbereit, da der steigende Meeresspiegel bereits ihre Basis erreicht hat. Die Auswanderer, ein Tuvaluanerin, ein Inouit und ein Tunfisch, berichten von der Plünderung der Meere und dem veränderten Klima. Ihr Reiseproviant und andere Güter, die auf Paletten zum Einladen bereit stehen, zeigen auf, wie sich konkrete Maßnahmen gegen die Überausbeutung von Ressourcen treffen lassen. Besonders ein Haufen aufgeregter Karpfen hat dazu einiges zu sagen.
Die Subsistenz wird durch folgende Themen illustriert:
- Klimawandel
- Industrielle und lokale Fischerei
- Gentechnik
Und Beiträge von:
- Kunstvideo Christian Jankowski, Die Jagd (1992)
- Filmausschnitt aus Robert J. Flaherty, Nanook of the North (1922)
- Kunstvideo Theresa Chen, Tangled (2005)
- Unterwasserfilme von Green Peace (2006)
- Filmausschnitte aus Hubert Sauper, Darwin‘s Nightmare (2004)
- Geschichten der drei „Flüchtlinge“ in den Triebwerken der Rakete: Inuit, Tuvaluanerin, Tunfisch
