Stand up
Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es. Wenn all den wertvollen Einsichten keine Taten folgen, dann wird die Menschheit weiter auf Kredit leben. Wer auf die zentrale Weltformel wartet, die alle Probleme löst, sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Jeder Einzelne kann jeden Tag die Welt verändern. Denn: Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Das Übel an der Wurzel packen: unter riesigen umgekehrten Bäumen finden die Besucher Informationsmaterial unzähliger NGOs, die es ermöglichen, zusammen mit anderen bei konkreten Aktivitäten mitzumachen: Aktionen zugunsten von Umwelt und Entwicklung, soziale Teilhabe, ziviles Engagement... Die Besucher können ihren ökologischen Fußabdruck ausrechen, an einer Diskussion teilnehmen, die von einem Teammitglied von AWN moderiert wird, oder aber die Aktionskarten sammeln. Noch einmal geht es pointiert um die Themen Fairness und Ressourcen. Anhand der konsequent durchgedachten völlig gerechten Verteilung von Polareis, Sandstrand, Flugmeilen und Sonneneinstrahlung an jeden einzelnen Erdenbürger und anhand des sinnlich erfahrbar gemachten Konzeptes vom Global Footprint: Wie viele Ressourcen verbrauchen wir mit unserem Lebensstandard. Könnte es sein, dass wir schon jetzt mehr verbrauchen, als wir haben?
Die Partizipation wird durch folgende Themen illustriert:
- Pivater Konsum
- Gesellschaft
- Politik
Hier können die Aktionskarten bestaunt und gesammelt werden.
Auf Computern können die Besucher ihren ökologischen Fußabdruck ausrechnen lassen.
Und durch Beiträge von:
- Manuela Pfrunder, Neotopia (seit 2002)
- Manfred Max-Neef, Schlusswort auf Video (2007)
